DDR und Deutschland Heute

Deutsche Richter

Deutsche Richter     Sitemap   Home



Zitate

Nicht nur die deutsche Justiz ist unbestechlich! Auf der ganzen Welt kann man mit der größten Geldsumme keinen Richter mehr dazu verführen, Recht zu sprechen. - Bertolt Brecht

____________

Es gibt in der deutschen Justiz zu viele machtbesessene, besserwissende und leider auch unfähige Richter, denen beizukommen offenbar ausgeschlossen ist.«
Dr. Egon Schneider, ehem. Richter am OLG, in 'Zeitschrift für anwaltliche Praxis' 6/1999 vom 24.3.1999, S. 266)

______________

Prof. Willi Geiger
Bundesverfassungsrichter a.D., Karlsruhe
"Deutschen Richterzeitung", 9/1982, S. 325
"Ich wage nach einem langen Berufsleben in der Justiz, wenn ich gefragt werde, den Ausgang eines Prozesses nur noch nachdem im ganzen System angelegten Grundsatz vorauszusagen: Nach der Regel müßte er so entschieden werden; aber nach einer der vielen unbestimmten Ausnahmen und Einschränkungen, die das Recht kennt, kann er auch anders entschieden werden. Das genaue Ergebnis ist schlechthin unberechenbar geworden. Allenfalls kann man mit einiger Sicherheit sagen: Wenn du meinst, du bekommst alles, was dir nach deiner Überzeugung zusteht, irrst du dich. Ein der Entlastung der Gerichte dienlicher Rat könnte bei dieser Lage der Dinge sein: Führe möglichst keinen Prozeß; der außergerichtliche Vergleich oder das Knobeln erledigt den Streit allemal rascher, billiger und im Zweifel ebenso gerecht wie ein Urteil. Das heißt in allem Ernst: Unter den in der Bundesrepublik obwaltenden Verhältnissen von den Gerichten Gerechtigkeit zu fordern, ist illusionär."

Aus dem Internet:
Prof. Dr. Ingo Müller, selbst Jurist, hat in jahrelangen Recherchen erschreckendes Material über den Terror der Justiz beschreibt in seinem Buch „Furchtbare Juristen“ die beschämende Rolle der Nazi-Justiz und deren Nachfolger gesammelt. Auf Seite 220 dieses Buchs begegnet den Namen Prof. Dr. Willi Geiger, einen ehemaligen NS-Staatsanwalt, der nachweislich an Todesurteilen wegen „Rassenschande“ mitgewirkt hatte und 1940 in seiner Dissertation mit Genugtuung registrierte, dass „der übermächtige, volksschädigende und kulturzersetzende Einfluss der jüdischen Rasse auf dem Gebiet der Presse beseitigt ist“. Nach dem Krieg machte der stramme Nazi beim BGH und beim BVerfG Karriere und wurde 1977 als BGH-Senatspräsident in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Zwei Jahre vorher durfte
er allerdings noch als Berichterstatter beim BVerfG den Radikalenerlass der Brandt-Regierung absegnen, der 1995 vom EuGH als eklatanter Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention bewertet wurde. .

Kommentar Rolf Schälike:
Sollte Prof. Willi Geiger mit dem obigen Zitat Recht haben? Ich teste das aus.

______________

Ich bin selbst ein deutscher Richter, seit fast 20 Jahren. Ich würde mich nicht noch einmal entscheiden, ein deutscher Richter zu werden. Die deutschen Richter machen mir Angst.
Prof. Diether Huhn in: 'Richter in Deutschland', 1982, zitiert nach: 'Diether Huhn in memoriam' von Prof. Dr. Eckhart Gustavus, Berlin, NJW 2000, Heft 1, S. 51

 

Bitte senden Sie Ihre Kommentare an Rolf Schälike
Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 17.03.05
Impressum