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Rentnereinkommen - Januar
2004
Thesen
Das Renteneinkommen, abzüglich des als Rentner
erarbeiteten Erwerbs, basiert auf den Leistungen und damit den Strukturen
der Vergangenheit.
Haben sich die Strukturen und
Leistungsverhältnisse (-bedingungen) zum Zeitpunkt des Rentenanspruchs
gegenüber der Zeit Erwerbs des Rentenanspruchs finanziell wesentlich
verschlechtert, dann hilft keine Rentenreform, diese Verschlechterung
materiell auszugleichen.
Deutschland befindet sich in einer solchen
Situation.
Der Rentenanspruch wurde zum großen Teil durch
Billigeinkäufe von Rostoffen und Waren aus der Dritten Welt und der
ehemaligen DDR erworden.
Die relativ hohen Gehälter, die den
Rentenanspruch begründen, waren nur durch hohe Exportpreise deutscher
Waren möglich.
Die Welt hat sich im Zuge der Globalisierung
verändert.
Die Sonderstellung von Deutschland als
Lieferant teurer Maschinen und Leistungen gibt es nicht mehr in dem Maße,
wie zu den Zeiten des Aufbaus von Rentenansprüchen.
Es gibt Versuche, diese Veränderungen durch
die Einführung des Euro und dessen Verbreitung in der Welt (Einkauf von
Waren durch Druck von Papiergeld - Euro), durch kriegerische Expansion
(Kosovo, Afganistann, Irak) auszugleichen.
Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis diese
Versuche zusammenbrechen.
Veränderungen in den Lebensansprüchen, in den
Lebenswerten, Bildung, menschliche Kommunikation statt Wandlung aller
Beziehungen zu Waren, Eigenverantwortung in Politik und Arbeit (Abbau der
Entfremdung der Arbeit) und anderes ist angesagt.
Ansonsten weiterer "Betrug" der Rentner, noch
mehr Kriege, Inflation.
Ob die Vernunft und das Wissen den Ausweg
weisen wird bezweifelt.
Grundlegende Wandlungen erfolgen nur über
Katastrophen (1945 - Deutschland in Trümmern,
1989 - Zusammenbruch der DDR).
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Rolf Schälike
Dieses
Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 25.01.04
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