DDR und Deutschland Heute

USA Reise - Oktober-November 2004


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Essen

Das Obst in Columbia  ist z.B. nicht so frisch wie in unseren Geschäften. Die Champignons, die Galja heute mitbrachte,  wären bei uns auch zweite Wahl. Das erste mal habe ich zusammengewachsene Champignons (mehrere) in die Pfanne geschnitten. Bei uns wären diese wohl aussortiert worden.

Die Äpfel sind auch in der Größe sehr unterschiedlich - von sehr klein bis normal - aber mudig. Ich weiß nicht, ob ich weiter die von Galja gekauften essen werde.

Galja zählt hier als mittelschlank. Ich habe sie überzeugt, dass sie dick, wenn nicht fett ist.
Habt ihr bestimmt auch auf dem Terassenbild erkannt. Jetzt hat sie zu ihrer Freude festgestellt, dass das Pilzessen satt macht.

Später in Manhattan haben wir ganz andere Geschäfte erlebt. Und trotzdem ... .

Sehr gut waren in den USA der Kuchen und die vielen Kekse. Fast immer wie hausgebacken. Auch in den Schnell-Imbissen.

Als Anne mit Nicky Christine zu ihrem 60en die Geburtstagstorte brachten, machte ich mich schon auf eine fette übersüßte Torte gefasst, denn solche kleinen Torten kenne ich nur in Russland und die sind furchtbar süß.

Die Torte war weder übersüßt, noch sahnig. Es war ein echter schmackhafter Käsekuchen, wie von einer guten Mutti gebacken..

Das Fleisch, was wir bei Galja kochten oder brieten, war im Nu gar. Das Brot schimmelte auch nach 5 Tagen nicht. eigentlich nie. Es trocknete aus, auch in der Plastiktüte. Bei mir in Hamburg schimmelt das Bäckerbrot schon am dritten Tag, falls nicht schneller. Ich musste Natascha, Kapustins Frau in Schutz nehmen,  weil sie nur noch im Bioladen einkaufen möchte.

Als ich dann mit Kapustin in diesem Bioladen war, da leuchtete das Fleisch genauso rotfrisch, wie in den anderen Geschäften. Kapustin sagte mit: "Es wird nur versprochen, dass keine Wachstum-Hormone diese Tiere erhalten haben."

Die anderen Waren sahen auch sehr industriell wie Massenware gefertigt aus. Aber auch hier traue ich den Bioläden nicht ganz, nachdem ich erfahren habe, dass das so genannte Öko-Papier gleich hergestellt wird, wie jedes andere, jedoch mit Kohlezusatz, damit es grau aussieht.

Die Kaufhallen hatten die gleichen Produkte, wie bei uns. Die uns nahe liegenden, waren fast ausschließlich importiert.

Die Delikatessen-Geschäfte in Manhattan waren interessanter als bei uns, größer und netter, nicht so einförmig, eingerichtet.

Bier wurde in einigen Kaufhallen verkauft. Wein und härtere Sachen nur in spezialisierten Geschäften, genauso wie früher in Moskau. Nur gab es in Moskau neben jeder Kaufhalle, ein Alkoholgeschäft.  Ich dachte noch vor dem Flug in die USA, das wäre eine russische Erfindung.

Als ganzes kann man in den USA nicht schlechter Essen als bei uns, vielleicht sogar besser.

Was die Qualität des Obstes betrifft, so muss ich mich heute am 290.11.2004 korrigieren, nachdem ich bei Schälen der erst heute bei Spar gekauften Mandarine ins verfaulten Muss stieß.

Pilze

Ich brate mir schon den zweiten Tag eine große Portion Wiesenchampignons mit Butterpilzen. Sammle im Park als Einziger (ist erlaubt) und esse auch alleine wie ein armer, der nichts kaufen kann und von Wildfrüchten lebt.

Alle Pilze sind ohne Würmer.
Ob das am Wind oder an der Chemie im Rasen liegt, kann ich nicht beurteilen.

Am 25.10.04 haben wir früh 20 Minuten Pilze im Park gesammelt. Das Ergebnis ist auf dem Bild zu sehen. Alles Butterpilze.

Reichte für einen großen Topf und die kleinen zum Marinieren und Füllen eines großen Einweckglases.

Dann sammelten wir jeden Tag bis Galja eine Allergie bekam. Ich esse nun die Reste. Heute am Freitag habe ich nur Galjas Bilder fotografiert. Keine Zeit zum Pilzesammeln gehabt.

Links Schopftintlinge. Diese musste ich heimlich sammeln und braten. Rechts Butterpilze.

 

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