DDR und Deutschland Heute

USA Reise - Oktober-November 2004


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Studentenwohnheime

Interessant sind die Namen der Studenten-Wohnheime: etwa  Delta Alpha, Beta Phi usw.

Sprache

Überhaut wird sprachlich sehr verkürzt.

"Help 2 sell" heisst "Help to sell" "Helfe beim Verkauf"

Wir kennen das schon mit der vier (4) für "for", z.B. in der Domain www.tarif4you.de

Irgendwie habe auch ich große Lust bekommen, mich so auszudrücken und amerikanische Wörter zu verwenden.

Ich habe psychologische Probleme Subway mit U-Bahn zu bezeichnen oder die interstate bzw.  highway mit Autobahn. Die deutsche Begriffe sind zu belegt und geben den Inhalt nur teilweise wider.

Rasen

Der kurz geschnittene Rasen ist überall wie ein weicher Teppich. Kein Unkraut dazwischen, kein Moos. Werner würde vor Neid platzen, wüsste er wie mit wesentlich weniger Aufwand sein in Hamburg in Sportlerkreisen bekannter Rasen so zur Verfügung gestellt werden kann.

Bank

Das Geldabheben hat mit der Citicard geklappt.

Auch dies funktioniert aus dem Auto heraus.

Wir sind aber ausgestiegen, denn Galja hat mir beim Lesen der Menüs geholfen.

Umtauschsatz

Ich habe am Automaten mit der Citibank EC-Karte 500,00 USD erhalten. Es war kein Citibankautomat, d.h der hat noch 2,00 USD Gebühren berechet. Vom Citibankkonto sind 405,13 EUR abgegangen. Ändert sich natürlich jeden Tag.

Ich denke, ihr solltet nicht in Deutschland tauschen. Der Automatenkurs wird der günstigste sein.

So ist es jedenfalls in Russland.

Bezahlung

Bezahlen tue ich entweder bar oder mit der Citibank-Mastercard.

Die Mastercard wird überall anerkannt.

Ob es Gebühren gibt oder nicht konnte ich noch nicht erkennen, denn von der Citibank ist nichts abgegangen.

An einigen Tankstellen funktionieren unsere Mastercards nicht, denn man muss die Postleitzahl  (ZIP) des amerikanischen Staates eingeben, in dem die Card erhalten wurde. Genauso sieht es mit der Bezahlung über das Internet aus, wenn die billigen Flugkarten gekauft werden.

Einige neue Erlebnisse von hier in Missouri.

Uni

Die Uni erhält staatliche Gelder und muss dafür kostenlos sein. So sieht es das Gesetz vor.

Wurde aber vergessen, bis ein Student vor kurzem klagte und gewann. Ob das Gesetz nun geändert wurde weiss Galja nicht.

Kennedy hat für Schwarzen das Recht mit Gewalt durchgesetzt, gleichberechtigt mit den Weißen zu lernen und zu studieren.

Heute erhalten die Unis Gelder nur, wenbn sie bestimmte Qutren an Scharzen, Faruen und anderen Minderheiten studieren lassen.

Das hat seine Früchte getragen. Es gibt inzwischen viele schwarze Professoren nd Professoren anderer Minderheiten sowie Frauen-Professoren.

Nationalismus

Den Amwerikanern scheint es sheiß egal u sein, welcher Nation man angehört. Bedim ngelnb haben wir die neugierigen Amerfikaner nciht verstanden. In Russland oder Deutschland hätten wir berbestenfalls murmelnd zu hören bekommen “Diese Ausländer, warm angeln den diese hier. Haben die überhaupt eine rlaubnis.” Nichts desgleichen hir am See. Wir wurden höflich besprochen.

Der Grund warum die Russen lieber in die USA gehen als nach Deutschland, liegt in dem hier nicht vorhandenem Nationalismus und den besseren regeln für die Auslönder, um ins Land rein zu kommen.

Sex-Anmache

Diese Woche hatte der Buchversand von Larissa zu.

Die Mitarbeiter wurden zur Sechsanmache geschult.

Es ging darum, was ist Anmache und zwar nicht nur zwischen Chefs (Chefinnen) und Untergebenen, sondern auch untereinander.

Wenn eine Mitarbeiterin aus dem Urlaub wiederkommt und ein netter Mitarbeiter ihr den Arm um die Schulter legt und sagt: „Du siehst aber schön erholt aus,“ dann ist das keine Se-Anmache.

Wenn aber ein Mitarbeiter in Anwesenheit aller die Brüste einer Mitarbeiterin lobt, dann ist das verbotene Anmache.

Galja erzählte mir eine traurige Geschichte.

Eine schöne Russin arbeitete bei einem Professor, sie hatten nette und wahrscheinlich auch etwas intimere Beziehungen. Die Russin machte ihrem DPh (Doktor) und bewarb sich bei einer anderen Firma. Der Professor protegierte sie.

Als sie dann weg war und eine gut bezahlte Stellung erhielt, stellte sich heraus, dass sie ganz genau Buch führte, über jedes Gespräche und jede Anmache. Diese Beweise für unzulässige Anmache hat sie dann vorgelegt.

Der arme Professor ist geflogen.

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