DDR und Deutschland Heute

USA Reise - Oktober-November 2004


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Katzen

Naturgemäß haben mich hier Katzen interessiert. Lange Zeit habe ich keine gesehen, bis endlich nach 17 Tagen eine kuschlige auf Galja Nachbarnwiese spielte. Ich wollte diese streicheln, aber Russik rannte auf diese zu, leckte und sprang um die sich auf den Rücken gelegte Katze. Diese Nachbarskatze lebt zusammen mit einem Hund und kennt die Schutzrolle, des sich auf den Rücken Legens. Und obwohl vor längerer Zeit zwei Schäferhunde dies bei der Katze nicht anerkannt und die liebe Miez fast tot gebissen haben, verlässt sie sich weiter auf die Hunde-Instinkte. Bei den immer angeleinten Hunden kein allzu großes Risiko. Bei Russik hat es geklappt. Mit dem Streicheln wurde es aber  nichts. Ein Hund und ein fremder Mann haben auch diese vertrauliche Katze überfordert.

Später in NY erzählte mir Anne etwas von einem Katzenrestaurant, an dem die Katzen mit am Tisch sitzen. Ob es dieses noch gibt, durfte ich nicht erkunden. Häuser, Denkmäler, Shops und gutes Essen beim Vietnamesen waren wichtiger.

Im Internet fand ich, dass  das Katzen-Restaurant in Manhattan wohl nur einer Werbekampagne und dem Zweck diente, die Katzen zu sozialisieren.

In NY sahen wir auf dem Broadway - einer sehr belebten Strasse - einen Schwarzen mit zwei Katzen und einem Bettel-Becher, genauer einem Tips, denn er führte den Fußgängern Katzen-Kunststücke vor. Es war Arbeit. Damit Trinkgeld angesagt.
Die eine, sehr wuschlige Katze saß brav, nicht angeleint, auf den Stufen, auf denen der Schwarze saß. Der schwarze Kater lag auf dem Rücken auf seinem Oberschenkel und stieß mit allen vier Beiden die Hand des Schwarzen weg. Sie spielten.
Ich weiß, dass die Katzen nach einem solchen Spiel bald das Weite suchen. Hier nicht des Gleichen.

Auch in den beiden kleinen Geschäften, wo wir die Katzen streicheln konnten und diese um unsere Beide schnurrend rum liefen, staunten wir, dass die Katzen nicht über die ständig offene Tür ins freie liefen.
Eine Erklärung fand ich in den beiden Katzen-Videofilmen, die ich für 3 $ im Garage Sales erstanden hatte.

Es waren Filme zur Katzendressur, obwohl das Anliegen verbal ein anderes war. Wie ruhig sich die Katzen alles gefallen ließen, widersprach allen meinen Erfahrungen mit diesen stolzen und selbständigen Schnurries. Die Filme haben wir im Apartment gelassen. Ein zweites Mal wollten wir uns diese Quälerei mit menschlichen Antlitz, die Sozialisierung nicht mit ansehen.

Es werden auch gentechnisch solche Katzen gezüchtet, die keine Allergien mehr hervorrufen. Auch ein Weg zur Sozialisierung der Katzen.

Socialising Your Kitten

Aus dem Internet

„Imagine a world where all cats were friendly and sociable with members of the family, children, and other animals, could be shown off to visitors, were clean in the house and happy to venture outside or stay in as we wished; a world where cats that sprayed in the house, scratched the furniture, or were aggressive to humans, were a thing of the past.“













Anne wieder zu Hause mit ihrem Rabauke

Auch in unserem deutschen Internet habe ich Beiträge zur Sozialisierung von Katzen gefunden.

Wie gut ist es, in den USA gewesen zu sei. Ich lerne mein Land immer besser kennen und begreife, was Amerikanisierung bedeutet.

In der DDR war es die Sowjetunion, dessen bäuerlich-kollektive Mentalität den real existierenden Sozialismus der DDR bestimmte.

Heute führen wir sogar für Amerika, genauer für W.Busch, den Ölkrieg. Vertreten dabei natürlich auch eigene Interessen.

Wie viele Pets in Kosovo, Serbien, Afghanistan und dem Irak elend krepieren oder leben, habe ich im Internet nicht finden können.


Vielleicht laufen diese auch mit Kalaschnikows und Granatwerfern durch die Gegend, wie das die Befürworter des Tötens von Irakern begründen.

Good bless Amerika !

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